ITAD e.V.

Peter-Müller-Str. 16A, 40468 Düsseldorf
Deutschland
Telefon +49 211 9367609-0
Fax +49 211 9367609-9
info@itad.de

Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
Bundesverband Energiespeicher e.V.

Hallenplan

Energy Storage Europe 2019 Hallenplan (Halle 8b): Stand F18

Geländeplan

Energy Storage Europe 2019 Geländeplan: Halle 8b

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 11  Forschung und Lehre, Fachverlage, Verbände/Organisationen
  • 11.04  Verbände

Unsere Produkte

Produktkategorie: Verbände

Beitrag zum Klimaschutz

Berechnung der CO2-Gutschrift durch thermische Abfallbehandlung (Belastung und Substitution).
 
Zur Beurteilung der Klimarelevanz sind im Wesentlichen der fossile Kohlenstoffanteil im Abfall und die fossile Zusatzenergie z.B. für An- und Abfahrprozesse oder die Stützfeuerung von Relevanz. Mindestens der biogene Anteil im Abfall ist als klimaneutral zu werten.

Die AG Klimaschutz und Abfallwirtschaft haben zur Berechnung einen Ansatz gewählt, der zur Beurteilung der Klimarelevanz auf ein modifiziertes Verfahren zurückgreift, das auf der EdDE-Studie von Prof. Bilitewski und Angaben des Umweltbundesamtes basiert.

Die Daten zeigen, dass die thermische Abfallbehandlung einen signifikanten Beitrag zur Energiewende leistet. Somit kann man zusammenfassen, dass durch den Betrieb der ca. 80 Thermischen Abfallbehandlunsanlagen in Deutschland jährlich fast 7 Mio. t CO2 eingespart werden können.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Verbände

Reststoffe

In den heutigen Hausmüllverbrennungsanlagen erfolgt eine gezielte Trennung bzw. Erfassung der verschiedenen Rückstände aus der Verbrennung und der Rauchgasreinigung. Dies ermöglicht eine spezifische Behandlung der enthaltenen Schadstoffe, um geeignete Verwertung zu ermöglichen oder die Stoffe einer gezielten Beseitigung zuzuführen. Schlacke (Verbrennungsrückstand aus dem Feuerraum),
Flugasche und Filterstäube (aus der Wärmerückgewinnung und der Staubabscheidung),
Filterstäube aus trockenen oder quasitrockenen Rauchgasreinigungsverfahren,
Filtersalze und schwermetallhaltige Schlämme aus nassen Rauchgasreinigungsverfahren,
beladene Adsorbentien aus der Rauchgasnachreinigung.
In der folgenden Abbildung ist der Anfall der jeweiligen Rückstände schematisch dargestellt.

Der Stoffstrom der Schlacken aus der Hausmüllverbrennung nimmt mengenmäßig den größten Anteil an den Verbrennungs- und Rauchgasreinigungsrückstände ein. Pro Gewichtstonne Abfall fallen zwischen 200 und 300 kg Schlacke an.

Die Schlacken werden üblicherweise mechanisch aufbereitet, um den Wertstoff Metall zu entnehmen (Eisen und Nichteisenmetalle), um dieses als Recyclingmaterial weiter stofflich  zu nutzen . Nach entsprechender Zwischenlagerung (Reifeprozeß, um noch anhaftende Schadstoffe durch Carbonatisierung fest einzubinden) können die Schlacken zum Beispiel im Straßenbau als Tragschichtmaterial verwertet werden.

Aus der Wärmerückgewinnung fallen pro Gewichtstonne Abfall zwischen 5 und 15 kg Kesselasche an. In einer anschließenden Staubabscheidung vor der Nasswäsche fallen nochmal 10 bis 30 kg Filterasche an. Kessel- und Filteraschen werden heutzutage überwiegend im Untertageversatz in versatzpflichtigen Salzbergwerken verwertet. Die thermische Behandlung von Filteraschen bzw. die Verfestigung mit Wasser oder in Zement mit anschließender Deponierung kommt aus Kostengründen eher selten zur Anwendung.

In der nassen Rauchgaswäsche fallen zwischen 5 und 20 kg feste Rückstände pro Gewichtstonne Abfall an. Hierbei handelt es sich größtenteils um feste Salze aus der Eindampfung der Abwässer. Auch hier findet in der Regel eine Verwertung im Untertageversatz statt.

Beladene Adsorbentien, wie z.B. Aktivkohle aus der Rauchgasnachreinigung (ca. 2 bis 5 kg pro Gewichtstonne Abfall) können entweder in den Feuerraum zurückgeführt werden, in speziellen Anlagen regeneriert oder in speziellen Verbrennungsanlagen entsorgt werden.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Verbände

Nachhaltigkeit

ITAD geht mit gutem Beispiel voran - als klimaneutraler Abfallwirtschaftsverband - Emissionsinventar 2016 veröffentlicht -
 
Die ITAD-Mitgliedsunternehmen praktizieren bereits seit vielen Jahren die Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung. Die Energieerzeugung aus Abfall, die Rückgewinnung von Metallen aus der Schlacke und die geringen Emissionen Dank aufwendiger Rauchgasreinigungstechnik sind Beispiele für die ökologische Säule der Nachhaltigkeit. Das soziale Engagement, die fairen Arbeitsplatzbedingungen sowie die verlässliche Entsorgungssicherheit und konstante Gebühren sind Beispiele für die sozialen und ökonomischen Säulen.

Insbesondere durch die Substitution von fossilen Energieträgern und die Rückgewinnung von Metallen trägt das thermische Recycling auch zu einer signifikanten Klimaentlastung von über 6 Mio. Tonnen Treibhausgasen pro Jahr bei.

Die ITAD begleitet und fördert die nachhaltige Entwicklung ihrer Mitglieder und geht mit gutem Beispiel voran. Bereits die beiden letzten Messeauftritte auf der weltgrößten Umweltmesse hatte ITAD klimaneutral gestellt. Somit war es eine logische Konsequenz nun die Geschäftsstelle der ITAD mit den fünf Mitarbeitern klimaneutral zu stellen. Dienstfahrten werden durch häufige Nutzung der BahnCard bereits überwiegend klimaneutral durchgeführt. Des Weiteren wurde der Bezug von Ökostrom im Rahmen des  Umzuges nach Düsseldorf realisiert sowie viele kleinere Maßnahmen – wie z.B. Beschaffung klimaneutraler Druckerzeugnisse – umgesetzt.

Die dennoch verursachten ca. 50 Tonnen CO2-Emissionen wurden durch ein hochwertiges Klimaprojekt kompensiert. Die FutureCamp Climate GmbH unterstützte die ITAD bei der Kompensierung und führte die Qualitätssicherung in Bezug auf Genauigkeit, Konsistenz und Nachweisbarkeit durch. Somit geht  ITAD als klimaneutraler Verband in der Abfallwirtschaft mit gutem Beispiel voran.

„Weitere interessante Bausteine der nachhaltigen Entwicklung sind in Vorbereitung“ so Martin Treder, der den Bereich Klima, Energie und Nachhaltigkeit bei der ITAD verantwortet. Der Bericht zur Klimaneutralität kann unter itad.de/nachhaltigkeit eingesehen werden.

Mehr Weniger

Über uns

Firmenporträt

Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen Deutschland e.V.

ITAD vertritt die Interessen der Betreiber und Eigentümer von thermischen Abfallbehandlungsanlagen. (klassische Siedlungsabfall-Verbrennungsanlagen, Ersatzbrennstoffkraftwerken und Klärschlammverbrennungsanlagen)

Nahezu alle klassischen deutschen Siedlungsabfallverbrennungsanlagen sind hier vertreten. ITAD fördert darüber hinaus die Interessen der Umwelt sowie der Gebührenzahler, Gewerbe und Industrie im Verhältnis zu Öffentlichkeit, Politik und Behörden, vertritt die Interessen der Mitglieder in der EU, in Deutschland und in den Bundesländern, informiert über die Vorteile thermischer Abfallbehandlungsanlagen im Verhältnis zu anderen Verfahren der Abfallbehandlung durch Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsvorhaben uvm.

Würzburg war seit der Gründung über 10 Jahre Sitz und Ort Geschäftsstelle der ITAD. In 2014 wurde die Geschäftsstelle nach Düsseldorf verlegt. ITAD arbeitet seit dem Umzug nach ambitionierteren Nachhaltigkeitskritierien und ist der erste klimaneutrale Verband der Abfallwirtschaft.

Mehr Weniger