Vattenfall Europe Innovation GmbH

Überseering 12, 22177 Hamburg
Deutschland
Telefon +31 650 638857

Hallenplan

Energy Storage Europe 2019 Hallenplan (Halle 8b): Stand F18-1

Geländeplan

Energy Storage Europe 2019 Geländeplan: Halle 8b

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 10  Dienstleistungen
  • 10.01  Energieversorgungsunternehmen

Energieversorgungsunternehmen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Energieversorgungsunternehmen

Kohle

Als effizienter und preiswerter Energieträger gewährleistet Kohle eine stabile Stromerzeugung in großem Umfang.
 
In Kraftwerken werden die zwei Kohlesorten Braunkohle und Steinkohle verwendet. Braunkohle entstand unter hohem Druck aus ehemaligen Sumpfwäldern vor 15 bis 20 Millionen Jahren. Die Entstehung von Steinkohle erfolgte auf gleiche Weise. Diese Kohlesorte war jedoch weitere 300 bis 350 Millionen Jahre dem Druck und der Hitze ausgesetzt, die tief im Erdinneren herrschen. Aus diesem Grund verfügt Braunkohle über einen Kohlenstoffgehalt von rund 30 Prozent, während Steinkohle einen Gehalt von 80 Prozent aufweist.

Energiedreieck
Bei der Energieversorgung muss ein Gleichgewicht auf den drei Schlüsselebenen Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit sowie Umwelt und Klima hergestellt werden. Es gibt keine Energiequelle, die den drei Ebenen allein gerecht werden kann. Dieses Energiedreieck veranschaulicht die Vor- und Nachteile von Kohlekraft.

Versorgungssicherheit: Kohlekraftwerke gewährleisten eine stabile Stromerzeugung in großem Umfang. Unter den fossilen Brennstoffen ist Kohle ausreichend in vielen Teilen der Welt vorhanden. Die Versorgung ist somit jederzeit und ohne Lieferengpässe gesichert.

Wettbewerbsfähigkeit: Kohlekraft kann zu wettbewerbsfähigen Kosten produziert werden. Die Treibstoffkosten sind niedrig und die Kohlemärkten funktionieren gut. Der Kostenaufwand für Technologien zur Senkung der CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken ist jedoch hoch.

Klima und Umwelt: Kohlekraftwerke stoßen viel CO2 aus. Der Kohleabbau verändert zudem erheblich die Landschaft und die Infrastruktur. Ehemalige Tagebaustätten müssen rekultiviert werden. Erhebliche Bemühungen werden unternommen, um die klimatischen Auswirkungen von Kohlekraftwerken zu begrenzen. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung von sauberen Kohletechnologien, um den CO2-Ausstoß zu verringern.
 

Mehr Weniger

Produktkategorie: Energieversorgungsunternehmen

Wasserkraft


Wasserkraft
 
Wasserkraft, mit der die in der Wasserbewegung enthaltene Energie nutzbar gemacht wird, steht in Europa als erneuerbare Energiequelle bei Weitem an der Spitze.
 
Laut Eurostat machte Wasserkraft 2014 etwa 12 Prozent der Stromerzeugung in der EU aus und lieferte rund 40 Prozent des aus erneuerbaren Energieträgern erzeugten Stroms.

Wasserkraft in Europa
Um große Wasserkraftanlagen bauen zu können, müssen geeignete Wasserläufe vorhanden sein. Folglich ist in Ländern wie Schweden, Frankreich und Österreich, die landschaftlich über große Höhenunterschiede und angemessene Wasserläufe verfügen, der Anteil von Wasserkraft am Energiemix sehr hoch. In Norwegen, Europas wichtigstem Wasserkrafterzeuger, wird der Strom zu 99 Prozent aus Wasserkraft gewonnen. Dagegen sind die Bedingungen für Wasserkraft in Ländern wie Dänemark, Deutschland und Polen ungünstig.

Globale und lokale Erwägungen im Widerspruch
Die Wasserkraft wirkt sich in breiterem Sinne nur geringfügig auf das Klima und die Natur aus. Große Wasserkraftwerke beeinträchtigen jedoch erheblich die direkte Umgebung der Anlage und den Wasserlauf. Dies führt zu Interessenkonflikten.

Aufgrund der zunehmenden Sorge um die globale Klimaerwärmung wird Wasserkraft heute allgemein positiver und als Teillösung für das Problem des Klimawandels wahrgenommen. Es geht nun nicht mehr um eventuelle positive oder negative Auswirkungen von Wasserkraft, sondern vielmehr um die Frage, wie viele der nicht genutzten Wassergebiete unberührt bleiben sollen.

Energiedreieck
Bei der Energieversorgung muss ein Gleichgewicht auf den drei Schlüsselebenen Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit sowie Umwelt und Klima hergestellt werden. Es gibt keine Energiequelle, die den drei Ebenen allein gerecht werden kann. Dieses Energiedreieck veranschaulicht die Vor- und Nachteile von Wasserkraft.

Klima und Umwelt: Wasserkraft verursacht als erneuerbare Energiequelle fast keine Emissionen, so dass Klima und Umwelt weitgehend unbeeinträchtigt bleiben. Wasserkraftwerke stellen jedoch einen erheblichen Eingriff in die natürliche Landschaft dar und beeinträchtigen das Ökosystem von Flüssen. Eine Wasserkraftanlage kann zudem Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt in nächster Umgebung haben.

Versorgungssicherheit: Wasserkraftwerke gewährleisten eine stabile Stromerzeugung in großem Umfang. Um viel Strom erzeugen zu können, ist jedoch eine hohe Niederschlagsmenge erforderlich. Wasserkraft kann daneben als Ausgleichsenergie genutzt werden, da die Kapazitäten kurzfristig angepasst werden können, um Unterschiede bei Erzeugung und Verbrauch der Hauptenergieträger auszugleichen.

Wettbewerbsfähigkeit: Die Nutzung von Wasserkraft erfordert keine Treibstoffe und die Erzeugungskosten sind wettbewerbsfähig. Der Neubau eines Kraftwerkes ist zwar mit einem erheblichen Investitionsaufwand verbunden, dessen wirtschaftliche Lebensdauer jedoch auf lange Zeit ausgelegt.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Energieversorgungsunternehmen

Windkraft

Windkraft erzeugt keine Treibstoffkosten und ist die am schnellsten wachsende Energiequelle in der EU.
 
In den letzten 15 Jahren hat sich Windkraft von einer Technologie, die wenig Investoren anzog, zu einer technischen Innovation entwickelt, die in der gesamten EU auf breites Anlegerinteresse stößt. Die installierte Windkraftkapazität in der EU hat sich versechsfacht - von 2,4 Prozent im Jahr 2000 auf 15,6 Prozent in 2015. Die gesamte installierte Windkraftkapazität lag Ende 2015 bei 142 GW und deckt damit 11,4 Prozent des Stromverbrauchs in der EU.

Deutschland und Spanien - die größten Windkraftländer in Europa
Bezogen auf die installierte Kapazität sind Deutschland und Spanien mit einem Drittel bzw. einem Sechstel der europäischen Windkraft die größten Windkrafterzeuger Europas. Weltmarktführer ist China mit einem Anteil von einem Drittel an der globalen Windkraftkapazität.

In Bezug auf den Anteil von Windkraft an der gesamten Stromerzeugung liegt Dänemark unter allen Erzeugerländern weltweit an der Spitze. 2015 erzeugte Dänemark 42 Prozent seines Stroms aus Windturbinen und brach damit seinen eigenen Weltrekord von 39 Prozent aus dem Jahr 2014.

Wind braucht Ausgleichsenergie
Windturbinen können nur bei ausreichender Windgeschwindigkeit Strom erzeugen. Ist der Wind nicht stark genug, kommen als Ausgleichsenergie andere Energiearten zum Einsatz.

Die Planung, das Genehmigungsverfahren und der Bau von Windkraftanlagen stellen in weiten Teilen Europas einen langwierigen Prozess dar. So können von der ersten Planungsphase bis zum Baubeginn eines Projekts zwei bis 15 Jahre vergehen. Die Länge des Zeitraums hängt in erster Linie von den Genehmigungsverfahren ab.

Energiedreieck
Bei der Energieversorgung muss ein Gleichgewicht auf den drei Schlüsselebenen Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit sowie Umwelt und Klima hergestellt werden. Es gibt keine Energiequelle, die den drei Ebenen allein gerecht werden kann. Dieses Energiedreieck veranschaulicht die Vor- und Nachteile der Windkraft.

Klima und Umwelt: Windkraft ist ein erneuerbarer Energieträger, der über den gesamten Lebenszyklus relativ geringe Kohlendioxidemissionen freisetzt. Windturbinen verändern indes das Landschaftsbild und die Geräusche, die beim Betrieb von Windkraftanlagen entstehen und stellen für manche Menschen eine Beeinträchtigung dar.

Versorgungssicherheit: Windressourcen sind erneuerbar. Die Windkraft hängt jedoch vom Windaufkommen ab, und im Fall extrem hoher Windgeschwindigkeit muss die Stromerzeugung vorübergehend eingestellt werden. Für neue Windkraftanlagen werden daher vornehmlich Standorte ausgewählt, die ein zuverlässiges und vorhersehbares Windaufkommen bieten.

Wettbewerbsfähigkeit: Bei der Erzeugung von Windkraft entstehen keine Treibstoffkosten. Aufgrund des erheblichen Kostenaufwands und der erforderlichen Investitionen in die Netzwerkkapazität für neue Windparkanlagen sind die Gesamtkosten pro erzeugter Kilowattstunde jedoch relativ hoch. Die Windkraft ist aus diesem Grund stark auf Unterstützungssysteme angewiesen. Der Investitionsaufwand für Offshore-Windparks ist dreimal so hoch wie die Kosten für Anlagen an Land. Dank technologischer Innovationen und der Verteuerung der CO2-Emissionen werden die Kosten von Windkraft jedoch zunehmend wettbewerbsfähiger sein.

Mehr Weniger

Über uns

Firmenporträt

Über Vattenfall
Vattenfall ist ein europäisches Energieunternehmen mit rund 20.000 Mitarbeitern. Seit mehr als 100 Jahren versorgen wir die Industrie mit Elektrizität und die Häuser der Menschen mit Energie, und modernisieren durch Innovation und Kooperation unseren Lebensstil. Jetzt wollen wir ermöglichen, dass unsere Gesellschaft innerhalb einer Generation frei von fossilen Brennstoffen leben kann.

Mehr Weniger