Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Institut für Technische Thermodynamik

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Deutschland
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Energy Storage Europe 2019 Hallenplan (Halle 8b): Stand B16

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Energy Storage Europe 2019 Geländeplan: Halle 8b

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  • 01  Mechanische Speicherung
  • 01.01  Druckluftspeicherung

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Produktkategorie: Druckluftspeicherung

Thermische Prozesstechnik

Mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befassen wir uns in der Abteilung Thermische Prozesstechnik mit Fragen der Energiespeicherung, des Wärmemanagements und der Wärmeübertragung, die in allen Bereichen der Energienutzung und der Energiebereitstellung von Bedeutung sind.

Neben Anwendungen im Bereich der industriellen Prozesswärme, der Kraft-Wärme-Kopplung und konventioneller Kraftwerkstechnik werden thermische Energiespeicher für solarthermische Kraftwerke entwickelt und qualifiziert. Gerade die Bedeutung der Energiespeicherung im Kraftwerksbereich wird durch Anforderungen an die Netzstabilität bei vermehrter Einspeisung von erneuerbaren Energien und durch die jüngsten Entwicklungen im Bereich der solarthermischen Kraftwerke zur Deckung des Strombedarfs in Zentraleuropa eindrucksvoll bestätigt. Innerhalb der Abteilung werden für unterschiedliche Wärmeträgermedien innovative Speicherkonzepte für einen Temperaturbereich von 100 bis 1000 °C entwickelt und realisiert. Die eingesetzten Technologien umfassen sensible Speicher auf der Basis von Flüssigkeiten und Feststoffen, Latentwärmespeicher und thermochemische Speicher.

Der zunehmende Druck zur Reduktion des Primärenergieverbrauchs im gewerblichen und industriellen Bereich erfordert die Erschließung bisher nicht genutzter Wärmeströme. Für Hochtemperaturanwendungen mit gasförmigen Wärmeträgern in Kraftwerks- und Industrieprozessen werden hierfür Hochtemperatur-Wärmeübertrager auf der Basis von Keramik entwickelt. Dabei stehen thermische und thermomechanische Entwurfsaspekte im Fokus, die auch in experimentellen Untersuchungen überprüft werden.

Im Bereich alternativer Brennstoffe liegt der Schwerpunkt der Abteilung auf flüssigen (biogenen) Kohlenwasserstoffen. Deren thermochemische Umwandlung für die Erzeugung von Wasserstoff zur Stromerzeugung für dezentrale stationäre und mobile Anwendungen wird ebenso untersucht, wie die Gasreinigung beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Die Bedeutung der Speicherung von Überschussstrom aus erneuerbaren Quellen in Form synthetischer flüssiger Kohlenwasserstoffe wird anhand techno-ökonomischer Analysen des Gesamtprozesses bewertet.


Die Themenschwerpunkte der Abteilung werden in 4 Fachgebieten bearbeitet:

  • Thermische Energiespeicher – Entwicklung von Hochtemperaturspeichern für solarthermische Kraftwerke und für Anwendungen im Bereich der industriellen Prozesswärme mit dem Schwerpunkt auf Anwendungen mit flüssigen oder zweiphasigen Wärmeträgern
  • Chemische Energiespeicher – Untersuchung von Gas-Feststoff-Reaktionen zur Entwicklung von thermochemischen Wärmespeichern höchster Speicher- und Leistungsdichte, zur Wärmetransformation und zur stofflichen Speicherung von Wasserstoff
  • Thermische Kraftwerkskomponenten – Entwicklung von Hochtemperatur-Wärmespeichern und keramischen Wärmeübertragern für gasförmige Wärmeträger zur Erhöhung der Energieeffizienz in der Kraftwerks- und Prozesstechnik
  • Alternative Brennstoffe – Untersuchung und Bewertung von Prozessen zur Wasserstofferzeugung aus biogenen Primärbrennstoffen und zur Erzeugung von flüssigen Kohlenwasserstoffen zur Speicherung von Überschussstrom aus erneuerbaren Energiequellen

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Über uns

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Institut für Technische Thermodynamik

Das Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart, mit weiteren Forschungsstätten in Köln-Porz, Ulm, Oldenburg und Hamburg, forscht mit über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Gebiet effizienter und ressourcenschonender Energiespeicher und Energiewandlungstechnologien der nächsten Generation. Das Spektrum der Arbeiten reicht von theoretischen Studien über grundlagenorientierte Laborarbeiten bis zum Betrieb von Pilotanlagen. Experimentelle und theoretische Untersuchungen werden von systemanalytischen Studien begleitet. Sie analysieren das zugehörige technologische, ökologische und wirtschaftliche Potenzial und stellen sie mit Hilfe von Szenarien in einen größeren, energiewirtschaftlich orientierten Gesamtzusammenhang.
Zusätzlich zu den Kernaktivitäten im DLR-Geschäftsfeld „Energie“ bearbeitet das Institut für Technische Thermodynamik ausgewählte Themen aus den Geschäftsfeldern „Luftfahrt“ und „Verkehr“ und bringt dadurch seine Kompetenzen schwerpunktsübergreifend in die Arbeitsgebiete des DLR ein.
Es besteht eine enge Vernetzung mit der Universität Stuttgart -insbesondere mit dem Hochschulinstitut für Energiespeicherung - und dem Helmholtz Institut Ulm (HIU) an der Universität Ulm.

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